Lizzi hat in ihrem aktuellen Blogeitrag dazu aufgerufen, unsere persönliche Bucket List zu veröffentlichen und darüber zu erzählen, wie wir über Rituale wie die Erstellung einer Bucket List denken, sowie welche Wünsche, Träume und Ängste wir in Bezug auf unsere Zukunft haben.
 
Na dann legen wir mal los 🙂
 

Meine persönliche Bucket List

 
Ich muss dir sagen, ich habe vor meiner Teilnahme an dieser Blogparade noch keine echte Liste mit all den Dingen angelegt, welche ich in meinem Leben noch erreichen oder erleben möchte. Das hat vor allem damit zu tun, dass sich einige meiner Wünsche und Ziele im Laufe der Zeit geändert haben und ich mich nicht einer Bucket List verpflichtet fühlen wollte.
 
Dennoch gibt es auch in meinem Leben nach mittlerweile über 38 Jahren einige Wünsche, Träume und Ziele, die mich schon lange begleiten und welche ich mir sehr sehr gerne in diesem Leben noch erfüllen möchte. Und diese Punkte auf meiner Bucket List möchte ich gerne hier mit dir teilen.

Mit einem Hund leben

 
Als junges Mädchen in der Volksschule wünschte ich mir bereits einen eigenen Hund. Ich liebte die Vorstellung davon, ein Leben mit Hund zu führen. Viel Zeit mit diesem zu verbringen, Abenteuer mit ihm zu erleben und ihn bestmöglich zu umsorgen. Nachdem ich mich ausreichend bewiesen hatte, erfüllten mir meine Eltern diesen Wunsch. Ich bekam meinen eigenen Hund.
 
Es war nicht die Art von Hund, von der ich geträumt hatte. In meiner Vorstellung hatte ich immer einen struppigen Straßenköter mit einem coolen Tuch um den Hals gebunden. Tatsächlich bekam ich einen Yorkshire Terrier aus gutem Hause. Eine Lady Ashley. Ich nannte sie Bessi. Egal, ob Bessi nun meiner Vorstellung von einem Hund entsprach oder nicht, ich liebte sie und sie war mein Hund. Mein Glück war fast perfekt.
 
Dann passierte etwas, was alles veränderte. Als ich mal zusammen mit Bessi bei meinem besten Freund zu Besuch war, lief sie von dort weg. Meine Mutter verbot mir darauf hin sämtliche Unternehmungen mit Bessi. Meine Beziehung zu meinem Hund beschränkte sich auf die Gassirunden rund um unsere Wohnhausanlage und die Fellpflege. Von da an war Bessi der Begleithund meiner Mutter.
 
Es sei dahin gestellt, ob diese Reaktion meiner Mutter angemessen war oder nicht (das ist hier nicht Thema). Fakt ist, mein Wunsch, ein Leben mit Hund zu haben, brennt seither in meiner Brust. Und ich weiß, eines Tages werde ich mir diesen Wunsch erfüllen. Nachdem mein Partner ebenfalls einen Hund möchte, stehen meine Chancen gut, dass wir uns diesen Wunsch gemeinsam erfüllen werden. Allerdings erst, wenn dafür die Rahmenbedingugen passen, denn ein Hund hat gewisse Ansprüche, die wir ihm gerne erfüllen möchten.

Eine Fernwanderung mit Hund

 
Eines Tages will ich fit genug sein und die Zeit sowie den finanziellen Puffer dafür haben, um eine Fernwanderung zu machen. Am liebsten möchte ich die Alpen überqueren und am Ende am Meer in Italien rauskommen. Den Berichten anderer nach zu urteilen wäre ich etwa einen Monat unterwegs. Ich liebe die Berge, dort fühle ich mich irgendwie daheim. Mag vielleicht an meinem Sternzeichen liegen – ich bin Steinbock 😉
 
Die Vorstellung alleine – oder mit Hund – zu Fuß eine so lange Fußstrecke zurück zu legen, lässt mich ins Träumen kommen. Zu Fußgehen ist meine Art der Fortbewegung. Ich liebe es zu wandern und spazieren zu gehen. Wenn ich wieder die Kondition und die Muskelkraft dafür habe, werde ich bestimmt ganz viel Zeit in den Wäldern und Bergen in unserer wunderschönen Heimat Österreich und unseren Nachbarländern verbringen.
 
Das hat mir früher so unglaublich viel Kraft gegeben. Es weitet den Geist, reinigt die Seele. Kaum etwas ist mit diesem erhebenden Gefühl zu vergleichen, am Gipfel zu stehen und zu wissen, welchen beschwerlichen Aufstieg man gerade gemeistert hat. Und oft wird man da oben auch noch mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Und selbst wenn es komplett vernebelt ist und nieselt, es ist ein tolles Gefühl. In den Bergen schult man seinen Fokus, denn jeder unachtsame Schritt könnte der letzte gewesen sein.
 

Vergnügungsparks

 
Ich liebe Vergnügungsparks. Seit ich den Europapark (der auch auf Lizzis Liste steht – zurecht 😉 in Rust kenne, will ich mehr davon. Mehr Spektakel, mehr Adrenalin, mehr Abenteuer. Eigentlich bin ich sonst nicht so der Geschwindigkeitsjunkie, im Gegenteil. Zu schnelles Fahren auf der Autobahn, macht mich nervös. Und mit den Inline-Skates a bissi Gas geben, verursacht Herzrasen und zittrige Knie. Und dennoch steh ich auf die Attraktionen in Vergnügugsparks.
 
Eventuell überrascht mich mein Schatz einmal mit einem Ausflug nach Paris und Disneyland. Ansonsten baue ich darauf, dass wir irgendwann einmal einen Roadtrip durch die USA machen und dabei einige richtig geile Vergnügungsparks besuchen.
 

Ich lebe meine Berufung

 
Diesen Wunsch bin ich gerade dabei mir zu erfüllen über die Stehaufweibchen Community. Lange genug habe ich den Sinn in meinem Tun gesucht. Erst mit 36 hat sich mir offenbart, wohin mein beruflicher und damit mein Lebensweg mich führt.
 
Mein Wunschtraum ist es, möglichst viele Frauen dabei zu unterstützen, ihre Stehaufweibchen Qualitäten in sich zu entdecken, zu stärken und so ein selbstbestimmtes, sinnerfülltes Leben führen zu können.
 
Zudem betrachte ich es als meine Mission Aufklärungsarbeit in Bezug auf die Themen Burnout und Boreout zu betreiben. Ich werde meinen Beitrag dazu leisten, dass Menschen lernen, ihre eigene Resilienz aufzubauen. Und jeder soll wissen, wie er mit einem von Burnout Betroffenen umgehen und diesen bestmöglich unterstützen kann.

Der Stehaufweibchen Podcast

 
Oh ja, der kommt hoffentlich schon bald, denn auf diesen habe ich schon seit Monaten sowas von Bock. Bisher reicht leider nicht die Zeit dafür, um dieses Projekt anzugehen. Ich möchte so gerne über meinen Blog und meine Facebook Community hinaus mit den Menschen eine Verbindung aufbauen, in die noch mehr Herz und Wert einfließen kann, als in das geschriebene Wort.
 
Ich selbst bin ein großer Podcast-Fan und habe mir sagen lassen, dass ich eine angenehme Stimme habe, welche eine gute Voraussetzung für dieses Medium darstellt. Nachdem ich nicht so gerne vor der Kamera stehe, ist dies eine tolle Ergänzung zu meinen Live-Video-Auftritten auf Facebook 😉
 
In meinem Podcast möchte ich vor allem Geschichten mit meinen Zuhörern teilen. Zum einen möchte aus meinem eigenen Erfahrungsschatz berichten, aber auch spannende Gäste zum Interview einladen. Einige Kandidaten habe ich dafür bereits im Visier. Lass dich überrraschen, ich denke, dieser Podcast könnte echt fein werden.
 

Ein Buch schreiben und veröffentlichen

Schreiben ist meine große Leidenschaft. Es gibt wohl nichts anderes, wozu ich so gut wie immer Lust habe, was mir immer Freude bereitet. Ich habe mir über verschiedene Apps am Handy die Möglichkeit geschaffen, meine Gedanken jederzeit und überall zu notieren. Da gibt es meine Tagebuch App (Diaro), meine Blogartikel-App (Evernote) und meine Ideen-Datenbank (Trello)..
 
Wann immer mich untertags die Muse mit einer konkreten Textidee küsst, kann ich sie sofort eintippen und für eine spätere Verwertung speichern. Deshalb fällt es mir auch nie schwer, Themen für Beiträge zu finden.
 
Und schon vor Jahren war es mein Wunsch, eines Tages mein eigenes Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Das erste Buch, dass ich bereits als Jugendliche angefangen hatte, war ein Roman. Schnell war klar, ich tauge nicht als Romanschriftstellerin. Habe ich ja schon als Leserin von Romanen nie eine gute Figur gemacht 😉
 
Ich versuchte mich daraufhin als Kurzgeschichten-Erzählerin. Aber auch dafür fehlte mir der nötige Pepp in meiner Sprache. Es zeigte sich mehr und mehr, dass ich mehr Talent dazu hatte, komplexe Sachverhalte nachvollziehbar und bildhaft zu klären. Sprich, das Schreiben von Sachbüchern und Ratgebern liegt mir wesentlich mehr.
 
Natürlich habe ich mich auch in dieser Art des Bücherschreibens bereits ausprobiert. Bisher jedoch ohne Erfolg. Keines meiner Werke überstand die anfängliche Euphorie-Phase. Ich denke, bisher ließ ich mich noch viel zu sehr davon leiten, was ich dachte, was ich schreiben müsste. Ich habe nicht einfach geschrieben, meiner Intuition vertraut, sondern versucht einen guten Text zu konstruieren.
 
Dabei bestätigt es sich immer wieder: die besten Texte sind jene, die einfach so aus einem herausfließen, über die man während dem Schreiben nicht nachdenkt, die einfach so passieren. Na jedenfalls möchte ich eines Tages diesen Wunsch wahrmachen und mein eigenes Buch veröffentlichen.Gut möglich, dass die Stehaufweibchen Community dafür den entscheidenden Anstoß gibt 😉
 

KungFu Fighting

 
Seit ich denken kann, wollte ich eine asiatische Kampfsportart erlernen. Ich bin seit jeher fasziniert von der Körperbeherrschung und Anmut trainierter Kämpfer. Dabei interessieren mich weniger die Kampfskills an sich, als viel mehr die Art der Bewegung und dieses einmalige ganzheitliche Körpertraining. Sowie deren geistige Haltung und Disziplin.
 
Und obwohl dieser Wunsch nun schon seit Jahrzehnten in mir keimt, habe ich es bisher nicht geschafft, mir diesen Traum zu erfüllen. Doch das werde ich. Ein passendes Studio dafür habe ich bereits ausgewählt. Dieses bietet zum Aufbau und als Ergänzung zum Kungfu auch Qi-Gong an. Damit werde ich also wohl beginnen.
 
Mein Ziel ist es, mit Qi-Gong, Kungfu, Pilates und Yoga fit zu bleiben bis ins hohe Alter. Denn vor nichts graut mir mehr als vor einem Leben mit Krankheit und massiven körperlichen und geistigen Einschränkungen. Da ich bereits viele Jahre unter gesundheitlichen Beschwerden und körperlichen Einschränkungen gelitten habe, ist dies das nächste Ziel auf meiner Liste.
 
Unsere Gesundheit ist unser wichtigstes Gut. Wir haben nur diese eine. Leider begreifen wir das erst, wenn wir sie verlieren oder sie massiv Schaden nimmt. Ich habe jahrelang Raubbau an meinem Körper betrieben und das rächt sich nun massiv. Es ist wirklich hart für mich, wieder fit zu werden. Aber das hält mich nicht davon ab, es zu werden. In meinem Tempo und im Einklang mit meinem Körper.
 

Südfrüchte genießen

 
Irgendwann möchte ich gerne an einem dieser Traumstrände Urlaub machen und reife Südfrüchte frisch genießen können. Ich bin absolut kein Obsttyp, da mir das einheimische Lagerobst nicht besonders gut schmeckt. Ich liebe frisches, reifes Sommerobst. Und ich kann mir vorstellen, dass es eine regelrechte Geschmacksexplosion sein muss, Früchte in Südländern oder der Karibik frisch und voll ausgereift zu genießen.
 
Alle Freunde, die bereits derartige Orte auf dieser Welt besucht haben, haben wir vorgeschwärmt von der Vielfalt der dortigen Früchte. Einige meinten sogar, man könne sich dort ausschließlich von frischem Obst und Smoothies ernähren. Da würde zwar vermutlich meine gestörte Glukosetoleranz nicht mitspielen, aber das Bild dazu finde ich schon sehr anregend.

Irland bereisen

 
Ich bin, warum auch immer, fasziniert von diesem grünen Land und möchte es gerne bereisen. Noch habe ich keine konkrete Vorstellung davon, wie genau diese Reise aussehen soll, aber ich weiß, ich will dort hin und das Land kennenlernen, die Landschaft bewundern. Es hat eine magische Anziehungskraft auf mich – dort erfahre ich hoffentlich, woher diese kommt.
 

Mit einem Hausboot durch die Kanäle Europas

 
Auch so ein lang gehegter Traum: mit einem Hausboot zusammen mit Freunden durch die Kanäle Europas fahren. Ganz gechillt, Abenteuerurlaub mit etwas mehr Komfort als es eine klassische Rucksack-Tour bieten würde.
 
Ich denke, es wird uns dafür irgendwann nach Frankreich oder Holland verschlagen. Aber auch Irland soll hier Angebote habe, also mal schauen, vielleicht verbinde ich diese beiden Wünsche auch miteinander.

Mehrtägige Radtour

 
Am liebsten würde ich gerne die Radtour von Passau nach Wien machen und zuvor mit dem Schiff rauffahren. Ich liebe Schifffahrten und würde gerne mal erleben, wie es ist, unser Land mit dem Fahrrad zu erkunden und sich dabei körperlich etwas mehr zu verausgaben. Ein chilliger Active-Urlaub sozusagen.
 

Fahrradfahrangst überwinden

 
Wenn es darum geht, mit dem Fahrrad oder Inlineskates durch die Stadt zu fahren, bin ich ein echter Schießhase. Es stresst mich so dermaßen, dass ich am Ende einer Route völlig verschwitzt und erschöpft am Ziel ankomme. Und das ist nicht im Sinne des Erfinders.
 
Nachdem ich bereits meine ausgeprägte Spinnenangst überwinden konnte – und das ganz alleine – bin ich überzeugt davon, dass es mir auch gelingen wird, diese Angst zu überwinden. Denn ich möchte gerne mit meinem Fahrrad und meinem Hund im Anhänger oder nebenherlaufend (sofern er dazu in der Lage ist) rumcruisen und meine Wege durch die Stadt in erster Linie mit dem Rad bestreiten.
 
Ich denke, das würde auch meiner Kondition und meiner körperlichen Fitness insgesamt gut tun. In meinem Zielbild sehe ich mich beispielsweise mit meinem Fahrrad zum Kungfu und zum Pilatestraining oder zum Sonnenbaden und Schwimmen an unseren FKK-Strand fahren.
 
So, ich denke, das waren nun all jene Punkte, die seit langem auf meiner Bucket List stehen. Du wirst über die Stehaufweibchen Community wohl immer wieder live miterleben, wie weit ich bei der Erfüllung meiner Wünsche und der Erreichung meiner Ziele bin 😉
 
Welche Wünsche und Träume möchtest du dir in diesem Leben noch erfüllen? Erzähl mir davon in den Kommentaren.
 
Alles Liebe
Deine Susi, das Stehaufweibchen